With the Bedouin Kid “Salem” in the Hospital.Mit “Salem” dem Beduinen Kind im Spital.

September 7, 2010

Salem with Lisa Talesnick.His first time in a elevator.Salem at the hearing testAn der  ”Mission Salem”, des Taub Stummen Beduinen Jungen aus dem Westjordanland arbeite ich nun schon seit vielen Wochen.Gestern stand endlich jene Untersuchung im Hadassah Ein Kerem Spital am Plan die ich vor über einem Monat organisieren konnte.Diese Untersuchung war der erste verpflichtende schritt für eine “cochlear” Implantat Operation die den hörschaden des Jungen für sein ganzes Leben behoben hätte.Indem ich für Salem eine optimale und dauerhafte Lösung suchte und mir nahegelegt wurde das die “The Peres Peace Center” Stiftung für Palästinensische Kinder die Kosten übernimmt,entschied ich mich für diesen weg.

Allerdings wurde mir gleich zu Beginn der Untersuchung mitgeteilt das die Peres Stiftung vor einigen Tagen alle Tätigkeiten eingestellt habe und keine neuen Kinder mehr in die OP liste aufgenommen würden.

Das war ein Rückschlag,aber ich hatte die kostspielige Untersuchung bereits bezahlt und wie sich herausstellte war es eine gute Investition.Nach einem intensiven hörtest und einer Mittelohr Untersuchung folge ein einstündiges Beratunggespräch über pro und Kontra von Implantaten und Hörgeräten.Die kosten für eine Implantat Operation wo das Hörgerät direkt im  Schädelknochen platziert wird ist mit 25000 Euro zwar günstiger als angenommen,übersteigt aber um ein vielfaches mein ganzes Spendenbudget.Es stellte sich beim Test auch heraus das es mit Hörgeräten alleine nicht getan sein wird da Salem über absolut keinen Wortschatz verfügt und auch Farben nicht differenzieren kann.Salem wird eine sehr lange Therapie benötigen um die neuen Geräuschen und Laute auch zuordnen und verwerten zu können.

Alles im allem war es doch ein sehr positiver Tag.Schließlich war es auch für Salem der in einem Zelt am Rande der Wüste wohnt der erste Besuch in einer Großstadt.Sehr interessant auch seine erste “Begegnung” mit einer Rolltreppe und einem Aufzug.Speziell beim Gläserner Lift konnte man ihm dich seine Angst und Unsicherheit ansehen,aber als Stolzer Eselsreiter und Herdenführer lies er es sich nicht anmerken.

Mit diesen neuen Erkenntnissen werde ich mich jetzt auf  optimale Hörgeräte für ihn konzentrieren inklusive der nötigen Therapie und Betreuung.

Kategorien: Hilfsprojekte, News
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