500km um Güler zu finden und zu helfen.500km to find Güler and to help her.
Ankakya/Türkei.Wie immer hat alles im Leben seinen Grund.Ich wurde zwar an der Syrischen Grenze abgewiesen und muss jetzt 250km zurück nach Mersin,aber ich habe dadurch Güler Kolagasi und ihre Familie gefunden.
Der Restaurantbesitzer bei dem ich zu Mittagessen war sprach gut deutsch und so fragte ich ihn ob er Leute kenne die arm sind und nicht zu stolz seien die Hilfe auch anzunehmen.Er selbst kannte zwar niemanden und sagte das die Stadt recht wohlhabend sei,aber ein weiterer Gast des Restaurants verwies mich dann auf Güler,die er auch gleich anrief.Wenige Minuten später war sie auch schon bei uns und ich folgte ihr zu ihrer sehr einfachen Wohnung um mich von ihren Lebensumständen ein Bild machen zu können.Erst bei Limonade und einem Gespräch per Handzeichen entspannte sie sich uns so gingen wir zu nächsten “bim” Supermarkt.Sie kaufte vorallem Seife,Waschmittel und Pasta in großen Vorratsmengen und war sichtlich bestens gelaunt.
Zurück in ihrer Wohnung unterhielt ich mich noch mit ihren Kindern und Nachbarn die ein wenig englisch sprachen über meine Tour und wie durch Spenden übers Internet Menschen wie sie geholfen wird.Die Kinder holten ihren Schul- Atlas hervor und ich zeigte ihnen woher ich komme und wohin die Tour mit dem Rad führen wird.Nach den Fotos tauschten wir noch Adressen aus und eine lächelnde Güler verabschiedete sich auf sehr herzliche weise.
Neben der Materiellen Hilfe hat es Güler aber vorallem auch gezeigt das es Menschen wie Christian Enziger und Josef Pail gibt (die diese Hilfe finanziert haben),und sie nicht alleine in ihrer Not dasteht.
















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